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Was kostet Mieterstrom? Rendite-Beispielrechnung für Eigentümer 

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Mieterstrom rechnet sich für die meisten Mehrfamilienhäuser. Die tatsächliche Rendite hängt aber stark von der Gebäudegröße, Verbrauchsstruktur und Investitionssumme ab. In diesem Rechenbeispiel zeigen wir anhand eines realen, anonymisierten stroya-Projekts, wie sich Kosten, Einnahmen und die Rendite von Mieterstrom konkret berechnen lassen.

Auf einen Blick

  • Das Rechenbeispiel zeigt ein reales Mehrfamilienhaus mit 11 Wohneinheiten, einer 24,6-kWp-Photovoltaikanlage, Speicher, Wärmepumpe und 6 Ladepunkten.
  • Die Rendite von Mieterstrom liegt in diesem Beispiel bei 8,83 % pro Jahr auf die Gesamtinvestition (interner Zinsfuß über 25 Jahre).
  • Die Amortisation erfolgt nach 11 Jahren, bei einer kalkulierten Netto-Investition von 30.000 € (Beispielwert).
  • Nach Abzug der Investition bleibt nach 25 Jahren ein Gewinn von 53.790 €.
  • Ab etwa 6 Wohneinheiten lohnt sich Mieterstrom als grober Richtwert, es bleibt aber eine Einzelfallentscheidung.

Das Problem: Ohne konkrete Zahlen bleibt Mieterstrom eine Blackbox 

Viele Eigentümer schätzen das Potenzial von Mieterstrom richtig ein, scheitern aber an der Frage: Was bedeutet das konkret für mein Gebäude? Allgemeine Prozentangaben helfen wenig, wenn die Investitionssumme, Fördersätze und Verbrauchsdaten fehlen. Deshalb rechnen wir im Folgenden ein reales Projekt aus dem stroya-Portfolio durch. 

Ab wie vielen Wohneinheiten lohnt sich Mieterstrom? 

Eine pauschale Aussage dazu ist schwierig, denn eine gesetzliche Mindestgröße zur Anzahl der Wohneinheiten gibt es nicht. Als groben Richtwert aus unserer Praxis sagen wir: ab etwa 6 Wohneinheiten wird Mieterstrom in der Regel wirtschaftlich interessant, umso mehr, wenn Wärmepumpe oder Ladepunkte verbaut werden. 

Das bleibt aber immer eine Einzelfallentscheidung. Die Wirtschaftlichkeit von Mieterstrom hängt von vielen Einflussfaktoren gleichzeitig ab, etwa der möglichen PV-Leistung, dem tatsächlichen Verbrauchsprofil und auch den Strompreisen in der Region. Auch kleinere Objekte können im Einzelfall wirtschaftlich gut abschneiden. Deshalb lohnt sich eine Potenzialanalyse für Ihr Gebäude, statt sich auf Faustregeln zu verlassen. 

Architekturmodell eines Mehrfamilienhauses mit Photovoltaikanlage auf dem Dach, im Hintergrund Vertragsunterzeichnung zur Mieterstrom-Umsetzung
Eigentümer entscheiden sich zunehmend für Mieterstrom als festen Bestandteil ihrer Immobilienplanung.

Welche Kostenfaktoren bestimmen die Wirtschaftlichkeit einer Mieterstromanlage? 

Bevor sich eine Rendite berechnen lässt, müssen die relevanten Kosten- und Erlösgrößen feststehen: 

  1. Investitionskosten: PV-Anlage, Speicher und Installation 
  2. Laufende Kosten: Kosten für zugekauften Reststrom, Betriebs- und Abrechnungspauschale, Wartung und Versicherung 
  3. Erlösquellen: Stromverkauf an Mieter (Arbeitspreis plus Grundpreis), Mieterstromzuschlag nach § 48a EEG 2023, Einspeisevergütung für nicht direkt verbrauchten Überschussstrom 
  4. Verbrauchsstruktur im Gebäude: Je höher der Anteil des vor Ort verbrauchten Stroms (Direktverbrauchsquote), desto attraktiver die Rendite. Ladepunkte, Durchlauferhitzer oder Kühlung im Gebäude erhöhen diesen Anteil zusätzlich, da sie zusätzlichen Strom verbrauchen. 

Kurz zusammengefasst, woher die Rendite kommt: Die Eigentümer-Rendite entsteht aus der Differenz zwischen dem, was über Stromverkauf an Mieter, Mieterstromzuschlag und Einspeisevergütung eingenommen wird, und dem, was für Investition, zugekauften Reststrom und laufenden Betrieb ausgegeben wird. Alle drei Erlösquellen und alle Kostenpositionen zeigen wir im Beispiel weiter unten mit echten Zahlen. 

Wichtig: Der Mieterstromzuschlag wird ausschließlich für den tatsächlich an Mieter gelieferten Strom gezahlt, nicht für eingespeisten Überschuss. Für Überschussstrom gilt die reguläre EEG-Einspeisevergütung. 

Mieterstrom Beispielrechnung: ein reales stroya-Projekt

Das folgende Beispiel basiert auf einem tatsächlich realisierten stroya-Projekt mit einer Volksbank als Eigentümerin. Alle Werte stammen aus der internen Projektkalkulation. 

Eckdaten des Objekts: 

Position Wert
Eigentümerineine Volksbank (Teil der genossenschaftlichen FinanzGruppe)
Wohneinheiten 11
PV-Leistung 24,6 kWp 
Speicher13,8 kWh 
Kalkulierte Investition netto gesamt 30.000 € 
Energieausbeute 901 kWh/kWp/a 
PV-Produktion Jahr 1 22.165 kWh 
Direktverbrauchsquote 71,1 % 
Verbrauchsstruktur 1 Wärmepumpe (13.963 kWh/a), 6 Ladesäulen (je 2.000 kWh/a) 

Preise und Tarife:

PositionWertErläuterung
PV-Strom Arbeitspreis (brutto) 20,00 ct/kWh 
Reststrom Arbeitspreis, falls PV nicht reicht (brutto) 33,26 ct/kWh Zukauf für die Mieter, wenn die Anlage nicht genug produziert 
Grundpreis (brutto) 13,00 €/Monat pro WE 
Resultierender Mischpreis 29,23 ct/kWh 
Vergleichstarif Grundversorger (E.ON Grundversorgung)* Arbeitspreis: 38,96 ct/kWh + Grundpreis: 11,92 €/Monat Mieterstrom ist in diesem Fall 25,05 % günstiger 
Vergleichstarif günstigster Anbieter in der Region (tado° Home Easy)* Arbeitspreis: 29,57 ct/kWh + Grundpreis: 14,63 €/Monat 

* Stand 28.09.2026, eigene Recherche (Check24)  

Fördersätze: Quelle ist die interne Projektkalkulation 

Die folgenden Fördersätze sind der stroya-Projektkalkulation entnommen. Da die Anlage mit 24,6 kWp anteilig in zwei gesetzliche Leistungsklassen fällt (bis 10 kWp und 10-40 kWp), wird ein gewichteter Durchschnittssatz über die betroffenen Klassen gebildet. Relevant für unsere Rechnung ist dabei nur die Teileinspeisung: der Satz für den Strom, den Mieter nicht selbst verbrauchen und der ins Netz geht. Die Volleinspeisung ist ein alternatives Betreibermodell ohne Mieterstrom (100 % Netzeinspeisung statt Direktverkauf an Mieter) und dient hier nur als Vergleichswert, nicht als Teil dieser Berechnung. 

Position Wert laut Kalkulation 
Ø Mieterstromzuschlag (gewichtet über die Leistungsklassen) 2,43 ct/kWh 
Ø Einspeisevergütung Teileinspeisung (gewichtet) 7,16 ct/kWh 
Ø Einspeisevergütung Volleinspeisung (Vergleichswert für alternatives Betreibermodell ohne Mieterstrom, nicht Teil dieser Rechnung) 11,16 ct/kWh 

Wichtiger Hinweis: Die Kalkulation bezieht sich auf die EEG-Förderung und -Fördersätze der Bundesnetzagentur bei Inbetriebnahmen zwischen dem 1. Februar 2026 und dem 31. Juli 2026, also eine frühere Degressionsstufe als die aktuell gültige (1. August bis 31. Dezember 2026).  

Erlösrechnung, Rendite und Amortisation im Überblick

Erlösquelle Betrag (Jahr 1) Betrag (nach 25 Jahren)  
Verkauf Mieterstrom15.241 € 491.681 € 
Einspeisevergütung Überschuss (sinkt nach 20 Jahren auf Direktvermarktung) 458 € 10.172 € 
Mieterstromzuschlag (endet nach 20 Jahren)  384 € 7.318 € 
Einkauf Reststrom -10.351 € -340.373 € 
stroya Plattform (Betriebs- und Abrechnungspauschale) -2.952 € -74.290 € 
Sonstige Betriebskosten (Wartung, Versicherung) -335 € -10.718 € 
Ergebnis (Operativer Gewinn, vor Investitionsabzug) 2.445 € 83.790 € 

Ergebnis über die gesamte Laufzeit: 

  • Operativer Gewinn vor Invest gesamt nach 25 Jahren: 83.790 € 
  • Gewinn gesamt nach Abzug der Investition (netto) nach 25 Jahren: 53.790 € 
  • Rendite auf die Gesamtinvestition (interner Zinsfuß über 25 Jahre): 8,83 % p.a.  
  • Amortisation der Mieterstromanlage: nach 11 Jahren
  • Förderdauer: Sowohl der Mieterstromzuschlag als auch die Einspeisevergütung sind für 20 Jahre ab Inbetriebnahme zum dann geltenden Satz garantiert. Danach entfällt der Mieterstromzuschlag komplett, während die Einspeisevergütung auf einen niedrigeren, marktbasierten Direktvermarktungssatz wechselt. Der kombinierte Effekt reduziert den jährlichen Zuwachs ab Jahr 21, bleibt aber wegen der weiterhin hohen laufenden Erlöse aus Stromverkauf und Einspeisevergütung in der kumulierten Kurve gering und optisch kaum erkennbar. 
Liniendiagramm zur Mieterstrom Rendite und Amortisation: kumulierter Cashflow über 25 Jahre mit Break-even in Jahr 11 und Gesamtgewinn von 53.790 Euro.
Kumulierter Cashflow eines realen stroya-Mieterstromprojekts (24,6 kWp, 11 Wohneinheiten): Break-even nach 11 Jahren, Gesamtgewinn (netto) von 53.790 € nach 25 Jahren. 

Hinweis: Diese Zahlen stammen aus einem einzelnen realen Projekt und sind nicht ohne Weiteres auf jedes Gebäude übertragbar. Dachausrichtung, Verschattung, regionaler Grundversorgertarif und die tatsächliche Direktverbrauchsquote beeinflussen das Ergebnis im Einzelfall spürbar. 

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine hohe Mieterstrom-Rendite 

Wie hoch die Rendite im Einzelfall ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab. Aus unserer Projekterfahrung sind das die Stellschrauben, die den größten Unterschied machen: 

Erfolgsfaktor Warum er entscheidend ist 
Hohe Direktverbrauchsquote Direkt an Mieter verkaufter Strom bringt deutlich mehr ein als eingespeister Überschuss. Das ist der stärkste Hebel für die Rendite. Daher dimensioniert stroya eine optimale Größe des Speichers. 
Richtige Anlagendimensionierung Nicht „so groß wie möglich“, sondern passend zum tatsächlichen Verbrauch im Gebäude. Überdimensionierung kann gering vergüteten Überschuss erzeugen. Gleichzeitig sollten etwaige zukünftige Verbraucher wie Wärmepumpe oder Ladepunkte mitgedacht werden. 
Hohe Teilnehmerquote Je mehr Wohneinheiten am Mieterstromvertrag teilnehmen, desto größer der direkt verkaufte Anteil und desto planbarer die Erlöse. Eine hohe Teilnehmerquote wird vor allem durch einen attraktiveren Preis gegenüber dem Grundversorgertarif und eine unkomplizierte, digitale Abwicklung (Online-Klickstrecke, Mieterportal) sichergestellt. 
Gewerbe, Wärmepumpe oder Ladeinfrastruktur im Gebäude Erhöhen den Eigenverbrauch strukturell und sollten in das Mieterstrommodell einbezogen werden. 
Früher Zeitpunkt der Inbetriebnahme Sichert die zum Inbetriebnahmezeitpunkt gültigen, tendenziell höheren Fördersätze für 20 Jahre fest, bevor die nächste Degressionsstufe greift. Zusätzlich relevant angesichts der EEG-Novelle: Die Rechtsgrundlage läuft Ende 2026 aus, eine Nachfolgeregelung ist noch offen. 

Genau diese Faktoren prüft stroya für jedes Gebäude einzeln in der Potenzialanalyse, statt mit pauschalen Annahmen zu arbeiten. 

Warum lohnt sich Mieterstrom gerade jetzt für Eigentümer? 

Drei Gründe, warum sich Mieterstrom lohnt: 

  • Zusätzliche, planbare Einnahmequelle  
  • Wertsteigerung der Immobilie durch moderne Energieinfrastruktur 
  • Attraktivität am Mietmarkt: Mieter profitieren von günstigerem, regional erzeugtem Strom 

Die Herausforderung: Warum viele Eigentümer trotzdem zögern 

Die Zahlen sprechen für Mieterstrom, trotzdem bleiben viele geeignete Dächer ungenutzt. Der Grund liegt selten in der Wirtschaftlichkeit, sondern im operativen Aufwand: Wer Mieterstrom liefert, gilt rechtlich als Energieversorger mit Pflichten wie Messkonzept-Erstellung, Anmeldung im Marktstammdatenregister, laufender Abrechnung gegenüber den Mietern und Einhaltung des Kopplungsverbots zwischen Miet- und Stromvertrag. Genau hier scheitern viele Projekte in der Praxis nicht an der Rendite, sondern an der Komplexität der Umsetzung. Und genau hier kommt stroya ins Spiel.  

Checkliste: Ist Ihr Mehrfamilienhaus für Mieterstrom geeignet? 

Kurz zusammengefasst, worauf es ankommt: 

  • Mindestens 6 Wohneinheiten (Richtwert, keine feste gesetzliche Grenze) 
  • Geeignete Dachfläche für eine wirtschaftlich sinnvolle Anlagengröße 
  • Optional: elektrische Großverbraucher im Gebäude, etwa Wärmepumpe oder Ladeinfrastruktur, die den Eigenverbrauch erhöhen 
  • Klare Eigentumsverhältnisse: Einzeleigentümer oder eine handlungsfähige WEG 

Mieterstrom mit stroya umsetzen: alles aus einer Hand 

Fazit: Mieterstrom lohnt sich für die meisten Mehrfamilienhäuser ab etwa 6 Wohneinheiten. Der Aufwand liegt nicht in der Wirtschaftlichkeit, sondern in der Umsetzung, und genau die nimmt stroya Eigentümern ab. 

stroya übernimmt für Eigentümer die komplette operative und energiewirtschaftliche Komplexität hinter dem Beispiel oben: von der Potenzialanalyse über die Erstellung eines rechtssicheren Messkonzepts bis zur laufenden, EnWG-konformen Abrechnung gegenüber den Mietern.  

Mehr zu den verschiedenen Umsetzungsvarianten finden Sie in unserem Beitrag zu den Mieterstrommodellen. Details zur aktuellen Förderrechtslage finden Sie in unserem Artikel zur EEG-Reform 2027. 

Lassen Sie sich unverbindlich die Rendite für Ihr konkretes Gebäude berechnen. 

Häufige Fragen zur Mieterstrom-Rendite 

Wie hoch ist die Rendite bei Mieterstrom typischerweise? 

Im Rechenbeispiel dieses realen stroya-Projekts mit 24,6 kWp und 11 Wohneinheiten liegt die Rendite auf die Gesamtinvestition bei 8,83 % pro Jahr über 25 Jahre. Die individuelle Rendite hängt unter anderem von Gebäude, Direktverbrauchsquote und der Investitionshöhe ab. Eine individuelle Berechnung bleibt unverzichtbar. 

Was kostet eine Mieterstromanlage für ein Mehrfamilienhaus? 

In einem realen stroya-Projekt mit 24,6 kWp und kleinem Speicher lag die Nettoinvestition bei rund 30.000 €. Die Investitionskosten hängen stark von Anlagengröße, Speicherkapazität und Zählerkonzept ab. 

Wie hoch ist der Mieterstromzuschlag und fällt er ab 2027 weg? 

Aktuell (Inbetriebnahme 1. August bis 31. Dezember 2026) liegt er laut Bundesnetzagentur bei 2,51 ct/kWh (bis 10 kW), 2,33 ct/kWh (bis 40 kW) und 1,57 ct/kWh (bis 1.000 kW). Der bei Inbetriebnahme geltende Satz wird für 20 Jahre garantiert. Ob es den Zuschlag auch für spätere Anlagen gibt, ist noch nicht entschieden: Die Rechtsgrundlage (EEG 2023) läuft Ende 2026 aus, eine Nachfolgeregelung befindet sich in parlamentarischer Beratung. Details dazu finden sich in unserem Artikel zur EEG-Reform 2027.

Wie hoch ist die Direktverbrauchsquote bei Mieterstrom typischerweise? 

Je nach Gebäude und Verbrauchsprofil liegt sie meist zwischen etwa 40 und 70 %. Im Rechenbeispiel sind es 71,1 %, auch dank Wärmepumpe und sechs Ladepunkten, die den Eigenverbrauch zusätzlich erhöhen. Je höher die Quote, desto mehr Strom wird zum Mieterstrompreis statt zur niedrigeren Einspeisevergütung verkauft.

Wie wird der Mieterstrompreis berechnet und darf ich ihn frei festlegen? 

In der Praxis meist zweistufig: ein Arbeitspreis pro verbrauchter Kilowattstunde plus ein monatlicher Grundpreis pro Wohneinheit. Frei festlegen lässt sich der Preis nur innerhalb einer Grenze: Der resultierende Mischpreis muss nach § 42a EnWG mindestens 10 % unter dem örtlichen Grundversorgertarif liegen. Innerhalb dieser Grenze legt der Betreiber den Preis selbst fest.

Wie lange dauert die Amortisation bei Mieterstrom?

Im gezeigten Rechenbeispiel liegt die Amortisation bei 11 Jahren, bei einer Investition von rund 30.000 € für 24,6 kWp. Der Wert hängt stark von Investitionssumme, Direktverbrauchsquote und dem örtlichen Strompreisniveau ab. 

Lohnt sich Mieterstrom auch ohne Speicher?

Ja, ein Speicher ist keine Voraussetzung für Mieterstrom. Er erhöht aber die Direktverbrauchsquote, indem er tagsüber erzeugten Überschuss zwischenspeichert und abends an die Mieter verkauft, statt ihn gering vergütet einzuspeisen. Ob sich die zusätzlichen Speicherkosten lohnen, hängt vom Verbrauchsprofil des Gebäudes ab und sollte in der Potenzialanalyse geprüft werden.

Quellenhinweis: Die Beispielrechnung basiert vollständig auf einer realen stroya-Projektkalkulation. Das Objekt wurde für die Veröffentlichung anonymisiert. Die Fördersätze basieren in der Kalkulation auf einer früheren Degressionsstufe (Februar-Juli 2026).